Alex Brendemühl | Antje Traue

TV-Premiere von »Rewind – Die zweite Chance« auf arte

Alex Brendemühl | Antje Traue

TV-Premiere von »Rewind – Die zweite Chance« auf arte

Donnerstag, November 7, 2019

Alex Brendemühl spielt eine Hauptrolle im Science-Fiction-Thriller »Rewind – Die zweite Chance«. Auch Antje Traue ist in dem Film zu sehen.
Erstausstrahlung: Freitag, 08. November um 20.15 Uhr auf arte

Zum Inhalt: 
Ist die Realität wirklich ein bewegliches Ziel? Kommissar Richard Lenders (Alex Brendemühl) von der Mordkommission Köln kann es nicht glauben, als ihm die junge Teilchen-Physikerin Sophia van Thijssen (Sylvia Hoeks) so die reelle Möglichkeit von Zeitreisen erklärt. Und kannte das Mordopfer von Lenders aktuellem Fall auch die Zukunft..?

Regie: Johannes F. Sievert
Casting Director: Sabine Schwedhelm
Produktion: Pandora Film, P. Rommel Film, WDR, Arte
Sender: arte

Link zum Trailer und Film hier.

Foto: © Pandora Film / RealFiction


Alex Brendemühl

Alex Brendemühl ist ein in Barcelona geborener Film- und Theaterschauspieler. Sein Vater ist Deutscher, seine Mutter Katalanin. Er studierte am Institut del Teatre in Barcelona, wo er auch 1993 seinen Abschluss in Schauspielerei machte. Er beherrscht fünf Sprachen – Katalanisch, Spanisch und Deutsch sind seine Muttersprachen, Französisch und Englisch spricht er fließend. Außerdem ist er ein begabter Musiker, der verschiedene Instrumente wie das Fagott oder Saxophon spielt. Seine erste Hauptrolle hatte er im Kinofilm Un banco en el parque (Agustí Vila, 1998).

Einen Drehpunkt in seinem Leben stellt Las horas del día (Jaime Rosales, 2002) dar. Der Film gewann den Fibresci Prize im Rahmen der Quinzaine des Réalisateurs, Cannes und ebnete Alex Brendemühl den Weg zu wichtigen Rollen in En la Ciudad (Cesc Gay, 2002), Inconscientes (Joaquín Oristrell, 2004) und Remake (Roger Gual, 2005).

Er ist außerdem Co-Autor des Films Yo (Rafa Cortes, 2007), der den Revelation of the Year Award in der 46. Semaine de la Critique in Cannes gewonnen hat.

Sowohl für seine Rolle in Yo als auch für seine Arbeit in 53 días de invierno (Judith Colell) und El silencio antes de Bach (Pere Portabella) bekam er 2008 den Best Actor Award (Premio Sant Jordi). Der Erfolg von Yo brachte ihn dazu, seinen ersten Kurzfilm Worstward Ho zu drehen, welcher für die 62. Filmfestspiele von Cannes ausgewählt wurde.

Während der letzten Jahre war er Teil der Besetzung von vielen internationalen Produktionen: z. B. in Argentinien, Frankreich und Deutschland. In Argentinien spielte er Josef Mengele in Wakolda – The German Doctor (Lucia Puenzo) und Franz Jalics in Il Papa della Gente (Daniele Luchetti). In Frankreich spielte er die Hauptrollen in Le Sanctuaire (Olivier Masset-Depasse) und in Parisiennes (Slony Sow). In Deutschland wurden die zwei Filme Rewind (Johannes Sievert) und Wann Endlich Küsst du Mich (Julia Ziesche) mit ihm veröffentlicht.

In Frankreich wurden mit ihm die Filme Mal de Pierres (Nicole Garcia) mit den Co-Darstellern Marion Cotillard und Louis Garrel und Django Melodies (Etienne Comar), ein Biopic des Jazz-Musikers Django Reinhard, gezeigt.

Auch bei Transit von Christian Petzold, der im Wettbewerb der Berlinale lief, hat Alex Brendemühl mitgewirkt. 2018 konnte er mit La Prière (Cédric Kahn) und Petra (Jaime Rosales) weitere Erfolge feiern.

www.alexbrendemuhl.com


Antje Traue

Antje Traue, geboren 1981 in Mittweida, machte mit 14 in Schultheatergruppen erste Schritte in die Schauspielerei. Nach dem Umzug nach München übernahm sie dort mit 16 im Rahmen des International Munich Art Lab im Hip-Hop-Musical „West End Opera“ die Hauptrolle. Mit diesem Ensemble tourte sie vier Jahre lang durch Deutschland und Europa bis hin nach New York.

Ihre ersten internationalen Filmerfahrungen machte Antje Traue in Christian Alvarts Science-Fiction-Film „Pandorum“ (2009), der mit Dennis Quaid und Ben Foster im Studio Babelsberg gedreht wurde. Nachdem Renny Harlin sie für sein actionreiches Kriegsdrama „5 Days of War“ (2011) besetzte, hatte sie ihren internationalen Durchbruch mit der Rolle der Faora-Ul in Zack Snyders aufwändiger Superman-Verfilmung „Man of Steel“ (2013).

In Sergej Bodrovs Thriller „Seventh Son“ (2015) spielte sie an der Seite von Julianne Moore und Jeff Bridges. Weitere Rollen übernahm Antje Traue neben Helen Mirren in „Woman in Gold“ (Die Frau in Gold, 2014) unter der Regie von Simon Curtis und in dem mit dem Bernd-Burgemeister-Fernsehpreis ausgezeichneten Fernsehfilm „Der Fall Barschel“ (2014) unter Regie von Kilian Riedhof. Kevin Costner, Tommy Lee Jones, Gary Oldman und Ryan Reynolds waren ihre Partner in „Criminal“ („Das Jerico-Projekt: Im Kopf des Killers“, 2014).

2016 war Antje Traue mit ihrer Rolle der Hanna Zepter in Till Franzens Mini-TV-Serie „Weinberg“ sowie mit ihrem Auftritt in Marvin Krens „Mordkommission Berlin 1“ in der Kategorie Beste Schauspielerin für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Im gleichen Jahr drehte sie neben Til Schweiger, Matthias Schweighöfer, Jan Josef Liefers und Bully Herbig in Wolfgang Petersens Komödie „Vier gegen die Bank“.

Anfang 2017 kam Robert Thalheims Komödie „Kundschafter des Friedens“ mit Jürgen Prochnow und Henry Hübchen in die Kinos, wie auch Sam Garbarskis Kinofilm „Auf Wiedersehen Deutschland“, in dem sie an der Seite von Moritz Bleibtreu die weibliche Hauptrolle spielte. Zuletzt wirkte Traue in den internationalen TV-Serien „Berlin Station“ und „Dark“, sowie in der Miniserie „Tempel“ unter Regie von Philipp Leinemann mit. Nun ist sie in der Hauptrolle der deutschen Fernsehserie „Dead End“ (Regie: Christopher Schier) zu sehen.