| Oli Bigalke | Alex Brendemühl

Spielkinder auf dem Achtung Berlin Filmfestival

| Oli Bigalke | Alex Brendemühl

Spielkinder auf dem Achtung Berlin Filmfestival

Dienstag, April 10, 2018

Vom 11. – 18. April sind Hans Longo im Eröffnungsfilm »Zwei im falschen Film«, Oli Bigalke in »Hotel Auschwitz« und Alex Brendemühl in »Detour« auf dem Achtung Berlin Filmfestival zu sehen.

 

»Zwei im falschen Film«  | Regie: Laura Lackmann

Mi 11.4. 20:00 Kino International (Eröffnungsfeier) | Do 12.4. 21:15 delphi LUX | So 15.4. 20:00 Neue Kammerspiele | Fr 13.4. 20:00 Schukuruma Beeskow | Sa 14.4. 15:00 Schukuruma Beskow

 

»Hotel Auschwitz«Regie: Cornelius Schwalm

 Sa 14.4. 20:15 Babylon 1 | So 15.4. 17:30 Tilsiter | Mo 16.4. 21:15 LUX
Oli Bigalke in Hotel Auschwitz Oli Bigalke in Hotel Auschwitz

»Detour« | Regie: Nina Vukovic

Do 12.4. 21:15 Wolf | Fr 13.4. 22:15 Babylon 2 | Sa 14.4. 20:15 Lichtblick | So 15.4. 19:00 Schukurama Beeskow


Alex Brendemühl

Alex Brendemühl ist ein in Barcelona geborener Film- und Theaterschauspieler. Sein Vater ist Deutscher, seine Mutter Katalanin. Er studierte am Institut del Teatre in Barcelona, wo er auch 1993 seinen Abschluss in Schauspielerei machte. Er beherrscht fünf Sprachen – Katalanisch, Spanisch und Deutsch sind seine Muttersprachen, Französisch und Englisch spricht er fließend. Außerdem ist er ein begabter Musiker, der verschiedene Instrumente wie das Fagott oder Saxophon spielt. Seine erste Hauptrolle hatte er im Kinofilm Un banco en el parque (Agustí Vila, 1998).

Einen Drehpunkt in seinem Leben stellt Las horas del día (Jaime Rosales, 2002) dar. Der Film gewann den Fibresci Prize im Rahmen der Quinzaine des Réalisateurs, Cannes und ebnete Alex Brendemühl den Weg zu wichtigen Rollen in En la Ciudad (Cesc Gay, 2002), Inconscientes (Joaquín Oristrell, 2004) und Remake (Roger Gual, 2005).

Er ist außerdem Co-Autor des Films Yo (Rafa Cortes, 2007), der den Revelation of the Year Award in der 46. Semaine de la Critique in Cannes gewonnen hat.

Sowohl für seine Rolle in Yo als auch für seine Arbeit in 53 días de invierno (Judith Colell) und El silencio antes de Bach (Pere Portabella) bekam er 2008 den Best Actor Award (Premio Sant Jordi). Der Erfolg von Yo brachte ihn dazu, seinen ersten Kurzfilm Worstward Ho zu drehen, welcher für die 62. Filmfestspiele von Cannes ausgewählt wurde.

Während der letzten Jahre war er Teil der Besetzung von vielen internationalen Produktionen: z. B. in Argentinien, Frankreich und Deutschland. In Argentinien spielte er Josef Mengele in Wakolda – The German Doctor (Lucia Puenzo) und Franz Jalics in Il Papa della Gente (Daniele Luchetti). In Frankreich spielte er die Hauptrollen in Le Sanctuaire (Olivier Masset-Depasse) und in Parisiennes (Slony Sow). In Deutschland wurden die zwei Filme Rewind (Johannes Sievert) und Wann Endlich Küsst du Mich (Julia Ziesche) mit ihm veröffentlicht.

In Frankreich wurden mit ihm die Filme Mal de Pierres (Nicole Garcia) mit den Co-Darstellern Marion Cotillard und Louis Garrel und Django Melodies (Etienne Comar), ein Biopic des Jazz-Musikers Django Reinhard, gezeigt.

Auch bei Transit von Christian Petzold, der im Wettbewerb der Berlinale lief, hat Alex Brendemühl mitgewirkt. 2018 konnte er mit La Prière (Cédric Kahn) und Petra (Jaime Rosales) weitere Erfolge feiern.

www.alexbrendemuhl.com