Ella Rumpf | Emilia Schüle | Anna Bederke | Laura Berlin

Nominierung Jupiter Award

Dienstag, Januar 16, 2018

Zum größten Publikumspreis Deutschlands – dem JUPITER AWARD – sind dieses Jahr nominiert: Ella Rumpf und Emilia Schüle als „Beste Darstellerin“, »Sommerfest« mit Anna Bederke in der weibl. Hauptrolle als „Bester Film“ und »Blaumacher« mit Laura Berlin als Hauptdarstellerin als „Beste TV-Serie“.

Außerdem sind unter den Nominierten in der Kategorie beste Serie national »Charité« mit Emilia Schüle im Hauptcast und »Das Verschwinden« mit Isabella Bartdorff.

 

Die Preisverleihung wird am 18. April stattfinden.

 

Bitte stimmen Sie hier ab: www.jupiter-award.de


Ella Rumpf

Ella Rumpf wurde 1995 in Paris geboren und wuchs bilingual (dt./frz.) in Zürich auf.

Im Jahr 2011 gab sie ihr Schauspieldebüt in dem Spielfilm DRAUSSEN IST SOMMER von Friederike Jehn. Diese Erfahrung war entscheidend für Ella, den Weg als Schauspielerin zu gehen und Schauspiel in London zu studieren. Bevor sie jedoch das Studium begann, wurde sie für die Rolle der Ali im mehrfach preisgekrönten Spielfilm CHRIEG von Simon Jaquemet besetzt und dafür in der Kategorie ‚Beste Nebendarstellerin‘ für den Schweizer Filmpreis nominiert. Darauf folgten Hauptrollen in weiteren Filmen, wie z. B. TIGER GIRL von Jakob Lass oder RAW von Julia Ducournau. In der Netflix-Serie FREUD spielt Ella die Rolle der Fleur Salomé und gibt damit ihr Fernsehdebüt in einer Hauptrolle.


Emilia Schüle

Emilia Schüle wurde 1992 in Russland geboren und kam als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland. Ihr musisches Interesse war schon in der Kindheit groß und so begann sie im Alter von sieben Jahren mit Tanzunterricht in klassischem Ballett und Modern Dance.

Ihr Fernsehdebüt gab sie im vielfach ausgezeichneten GUTEN MORGEN, HERR GROTHE (2006, Regie: Lars Kraume). Ihre erste Kinohauptrolle spielte sie in FRECHE MÄDCHEN (2008, Regie: Ute Wieland). Ihr Talent und ihre Präsenz wurde von den Filmemachern schnell erkannt und so folgten ganz unterschiedliche Rollen, ob nun in Märchen wie ASCHENPUTTEL (2010, Regie Susanne Zanke), in Fantasy wie ISENHART (2011, Regie: Hansjörg Thurn), Musical wie ROCK IT (2010, Regie: Mike Marzuk), in Jugenddramen wie GANGS (2009, Regie: Rainer Matsutani), in Western, Sci-Fi oder der dramatischen Komödie BESSER ALS NIX (2014, Regie: Ute Wieland).

Den ganz großen Durchbruch hatte sie in einem Format, welches immer wieder die Besten der Besten anzieht: dem TATORT. In den beiden aufeinanderfolgenden Filmen WEGWERFMÄDCHEN und DAS GOLDENE BAND beeindruckte sie als junge Larissa, die sexuell missbraucht wurde.

2014 war ein sehr produktives Jahr für Emilia Schüle. Die Filme BESSER ALS NIX (2014, Regie: Ute Wieland), LENALOVE (2014, Regie: Florian Gaag), TOD DEN HIPPIES, ES LEBE DER PUNK (2014, Regie: Oskar Roehler) und BOY 7 (2014, Regie: Özgür Yildirim) entstanden bzw. starteten in den Kinos. Als Synchronsprecherin war sie auch in DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT im Kino zu erleben. 

Im Jahr 2015 arbeitete sie im Frühjahr und Sommer an zwei großen historischen Stoffen: BERLIN EINS und KU’DAMM 56. Weiterhin drehte sie mit David Kross den Kinofilm SIMPEL und mit Regisseur Stefan Kromer arbeitete sie an dem Kammerspiel PROFESSOR WALL IM BORDELL, ebenfalls für die große Leinwand. In 2016 hat sie u.a. in der ARD-Mini-Serie CHARITÉ, in dem Kinofilm JUGEND OHNE GOTT und in Anika Deckers Komödie HIGH SOCIETY mitgespielt.

In 2018 wurde TRAUMFABRIK abgedreht, in der sie die weiblichen Hauptrolle spielt. Eine Ost-West-Liebesgeschichte im Jahr 1961 in den Wirren rund um den Bau der „Mauer“ in der „Traumfabrik“ Babelsberg. Der TV-Film DIE VERGESSLICHKEIT DER EICHHÖRNCHEN und die große Kinoverfilmung von Hesses NARZISS UND GOLDMUND sind ihre jüngsten Arbeiten.


Anna Bederke

Anna Bederke ist in Hamburg geboren. Schon in jungen Jahren entdeckte sie ihre Begeisterung für Film, sparte auf eine kleine Videokamera und drehte mit 16  ihren ersten Kurzfilm – einige Jahre später begann sie an der Hochschule für bildende Kunst Hamburg (HfbK) Regie zu studieren. Dort drehte sie in den Klassen von Wim Wenders und Fatih Akin weitere Kurzfilme. Um das Studium zu finanzieren, arbeitete Anna nebenbei als Model und Kellnerin. Ihr Diplom erhielt sie im Jahr 2007.  Vor die Kamera wechselte sie kurze Zeit später: Fatih Akin erzählte ihr von einer Rolle, die er ihr für seinen neuen Film SOUL KITCHEN geschrieben hatte und lud sie zum Casting ein. Das Magazin „Variety“ lobte ihr Debüt als „Die wirkliche Entdeckung“. Anna dreht seither renommierte Produktionen.

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