Laura Berlin | Emilia Schüle | Isabella Bartdorff | Hildegard Schroedter

Nominierung Deutscher Fernsehpreis

Dienstag, Januar 16th, 2018

Zum diesjährigen Deutschen Fernsehpreis sind »BLAUMACHER« mit Laura Berlin in der Hauptrolle, »CHARITÉ« mit Emilia Schüle im Hauptcast, »DAS VERSCHWINDEN« mit Isabella Bartdorff sowie »BABYLON BERLIN«, »KATHARINER LUTHER« und »JERKS« mit Hildegard Schroedter nominiert. Fingers crossed!

 

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Emilia Schüle

Emilia Schüle wurde 1992 in Russland geboren und kam als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland. Ihr musisches Interesse war schon in der Kindheit groß und so begann sie im Alter von sieben Jahren mit Tanzunterricht in klassischem Ballett und Modern Dance.

Ihr Fernsehdebüt gab sie im vielfach ausgezeichneten GUTEN MORGEN, HERR GROTHE (2006, Regie: Lars Kraume). Ihre erste Kinohauptrolle spielte sie in FRECHE MÄDCHEN (2008, Regie: Ute Wieland). Ihr Talent und ihre Präsenz wurde von den Filmemachern schnell erkannt und so folgten ganz unterschiedliche Rollen, ob nun in Märchen wie ASCHENPUTTEL (2010, Regie Susanne Zanke), in Fantasy wie ISENHART (2011, Regie: Hansjörg Thurn), Musical wie ROCK IT (2010, Regie: Mike Marzuk), in Jugenddramen wie GANGS (2009, Regie: Rainer Matsutani), in Western, Scie-Fi oder der dramatischen Komödie BESSER ALS NIX (2014, Regie: Ute Wieland).

Den ganz großen Durchbruch hatte sie in einem Format, welches immer wieder die Besten der Besten anzieht: dem TATORT. In den beiden aufeinanderfolgenden Filmen WEGWERFMÄDCHEN und DAS GOLDENE BAND beeindruckte sie als junge Larissa, die sexuell missbraucht wurde.

2014 war ein sehr produktives Jahr für Emilia Schüle. Die Filme BESSER ALS NIX (2014, Regie: Ute Wieland), LENALOVE (2014, Regie: Florian Gaag), TOD DEN HIPPIES, ES LEBE DER PUNK (2014, Regie: Oskar Roehler) und BOY 7 (2014, Regie: Özgür Yildirim) entstanden bzw. starteten in den Kinos. Als Synchronsprecherin war sie auch in DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT im Kino zu erleben. 

Im Jahr 2015 arbeitete sie im Frühjahr und Sommer an zwei großen historischen Stoffen: BERLIN EINS und KU’DAMM 56. Weiterhin drehte sie mit David Kross den Kinofilm SIMPEL und mit Regisseur Stefan Kromer arbeitete sie an dem Kammerspiel PROFESSOR WALL IM BORDELL, ebenfalls für die große Leinwand. In 2016 hat sie u.a. in der ARD-Mini-Serie CHARITÉ, in dem Kinofilm JUGEND OHNE GOTT und in Anika Deckers Komödie HIGH SOCIETY mitgespielt.

In 2018 wurde TRAUMFABRIK abgedreht, in der sie die weiblichen Hauptrolle spielt. Eine Ost-West-Liebensgeschichte im Jahr 1961 in den Wirren rund um den Bau der „Mauer“ in der „Traumfabrik“ Babelsberg. Der TV Film DIE VERGESSLICHKEIT DER EICHHÖRNCHEN und die große Kinoverfilmung von Hesses NARZISS UND GOLDMUND sind ihre jüngsten Arbeiten.


Isabella Bartdorff

Die in Regensburg geborene Isabella Bartdorff wuchs in Bayern und Berlin auf. Schon früh zog es sie zum Theater: Kinderopernchor, Schultheater, Jugendclub… 1995-97 lernte sie bei Janina Szarek in Berlin und studierte nebenbei Englisch an der FU Berlin. Im Anschluss begann Isabella ein Schauspielstudium an der HfMdK Frankfurt am Main. Dem Diplom mit Auszeichnung folgte eine abwechslungsreiche Theaterkarriere: Schauspiel Frankfurt, Kampnagel Hamburg, Schauspiel Essen, Bonn, Köln, Darmstadt, Freiburg und immer mehr Arbeiten im Bereich Performance: u.a. mit Abramovic-Schülerin Julie Jaffrenou, den Gruppen OFF deluxe und subbotnik. Daneben drehte sie experimentelle Kunst- und Kurzfilme und ist zu einer beliebten Sprecherin bei Arte, dem SWR, HR und Deutschlandradio geworden.

Hans-Christian Schmid besetzte Isabella in einer durchgehenden Rolle 2016 in seiner Serie „Das Verschwinden“, neben Julia Jentsch und Godehard Giese. Hiernach drehte sie im direkten Anschluss den ersten Schwarzwald-Tatort, unter der Regie von Robert Thalheim. Beide Projekte werden im Herbst 2017 ausgestrahlt.