Emilia Schüle | Tom Keune | Richard Sammel | Anna Stieblich | Irene Rindje | Silvina Buchbauer

»Jupiter Preis Nominierungen«

Dienstag, Januar 14, 2020

Folgende Projekte unserer Klienten sind für den Jupiter-Preis 2020 nominiert:

Beste Darstellerin (National)
EMILIA SCHÜLE (Traumfabrik)

Bester TV-Spielfilm (National)
Polizeiruf 110: Mörderische Dorfgemeinschaft (mit TOM KEUNE)

Beste TV-Serie (International)
Der Name der Rose (mit RICHARD SAMMEL)

Beste TV-Serie (National)
Phoenixsee (mit ANNA STIEBLICH)
Jenny – echt gerecht (mit IRENE RINDJE und SILVINA BUCHBAUER)

Bis zum 31. Januar 2020 kann hier abgestimmt werden!


Emilia Schüle

Emilia Schüle wurde 1992 in Russland geboren und kam als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland. Ihr musisches Interesse war schon in der Kindheit groß und so begann sie im Alter von sieben Jahren mit Tanzunterricht in klassischem Ballett und Modern Dance.

Ihr Fernsehdebüt gab sie im vielfach ausgezeichneten GUTEN MORGEN, HERR GROTHE (2006, Regie: Lars Kraume). Ihre erste Kinohauptrolle spielte sie in FRECHE MÄDCHEN (2008, Regie: Ute Wieland). Ihr Talent und ihre Präsenz wurde von den Filmemachern schnell erkannt und so folgten ganz unterschiedliche Rollen, ob nun in Märchen wie ASCHENPUTTEL (2010, Regie Susanne Zanke), in Fantasy wie ISENHART (2011, Regie: Hansjörg Thurn), Musical wie ROCK IT (2010, Regie: Mike Marzuk), in Jugenddramen wie GANGS (2009, Regie: Rainer Matsutani), in Western, Sci-Fi oder der dramatischen Komödie BESSER ALS NIX (2014, Regie: Ute Wieland).

Den ganz großen Durchbruch hatte sie in einem Format, welches immer wieder die Besten der Besten anzieht: dem TATORT. In den beiden aufeinanderfolgenden Filmen WEGWERFMÄDCHEN und DAS GOLDENE BAND beeindruckte sie als junge Larissa, die sexuell missbraucht wurde.

2014 war ein sehr produktives Jahr für Emilia Schüle. Die Filme BESSER ALS NIX (2014, Regie: Ute Wieland), LENALOVE (2014, Regie: Florian Gaag), TOD DEN HIPPIES, ES LEBE DER PUNK (2014, Regie: Oskar Roehler) und BOY 7 (2014, Regie: Özgür Yildirim) entstanden bzw. starteten in den Kinos. Als Synchronsprecherin war sie auch in DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT im Kino zu erleben. 

Im Jahr 2015 arbeitete sie im Frühjahr und Sommer an zwei großen historischen Stoffen: BERLIN EINS und KU’DAMM 56. Weiterhin drehte sie mit David Kross den Kinofilm SIMPEL und mit Regisseur Stefan Kromer arbeitete sie an dem Kammerspiel PROFESSOR WALL IM BORDELL, ebenfalls für die große Leinwand. In 2016 hat sie u.a. in der ARD-Mini-Serie CHARITÉ, in dem Kinofilm JUGEND OHNE GOTT und in Anika Deckers Komödie HIGH SOCIETY mitgespielt.

In 2018 wurde TRAUMFABRIK abgedreht, in der sie die weiblichen Hauptrolle spielt. Eine Ost-West-Liebesgeschichte im Jahr 1961 in den Wirren rund um den Bau der „Mauer“ in der „Traumfabrik“ Babelsberg. Der TV-Film DIE VERGESSLICHKEIT DER EICHHÖRNCHEN und die große Kinoverfilmung von Hesses NARZISS UND GOLDMUND sind ihre jüngsten Arbeiten.


Tom Keune

Tom Keune, geboren 1975 in Aachen, absolvierte, nach Abitur und Zivildienst in einer heilpädagogischen Einrichtung, von 1996 bis 2000 eine Ausbildung zum Schauspieler an der Schule für Schauspiel Kiel.

In Festengagements an diversen Stadttheatern spielte er von 2000 bis 2011 viele Hauptrollen, wie z. B. den Romeo in „Romeo und Julia“, Paul Werner in „Minna von Barnhelm“ oder Wanja in „Onkel Wanja“.

Seit Sommer 2011 lebt er als freier Schauspieler in Berlin. Hier arbeitet er format- und senderübergreifend als Film- und Fernsehschauspieler. Der Film „Am Ende der Wald“, in dem Keune die Hauptrolle des Armin spielt, wurde 2017 mit einem Student Academy Award in der Kategorie Foreign Narrative in Los Angeles ausgezeichnet. Tom spielt seit 2016 in einer durchgehenden Rolle in „Die Eifelpraxis“, 2018 war er Teil vom „Polizeiruf Magdeburg – Mörderische Dorfgemeinde“ (Philipp Leinemann) und in einer Hauptrolle in „Der Prag-Krimi – Die Wasserleiche“ zu sehen.

www.tomkeune.com


Richard Sammel

Richard Sammel ist ein Schauspieler mit einer immensen Bandbreite und internationalem Ansehen. Er spricht fließend Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch. Richard hat in über vierzig Filmen und mehr als 25 internationalen Fernsehproduktionen mitgewirkt, wo er u.a. mit Regisseuren wie Quentin Tarantino , Guillermo Del Toro, Roberto Begnini und Claude Lelouche zusammenarbeitete. 2009 brachte ihm seine unvergessliche Performance in Inglourious Basterds internationale Anerkennung. Außerdem wirkte er mit in Produktionen wie Les Misérables von Claude Lelouche, Das Leben ist schön von Roberto Begnini, Casino Royale von Martin Campbell, der Erfolgsserie The Strain vonGuillermo Del Toro und Carlton Cuse und in der französischen Hit-Serie Un Village Français.

Richard Sammel wurde in Heidelberg geboren. Zunächst studierte er Musik und Schauspiel in Hildesheim, dann Schauspiel und Regie in Aix en Provence und arbeitete daraufhin mit Susan Strasberg und Francesca de Sapio in Rom. Ab 1983 arbeitete er vor allem in Frankreich, wo er mit seiner Darstellung in Catch (Compagnie Nelson Dumont) 1987 seinen Durchbruch feierte. Er spielt, tanzt und führt Regie auf den unterschiedlichsten Bühnen Europas. Richard lebt in Paris und Berlin.


Anna Stieblich

Anna Stieblich wurde in Bremen geboren und lebt heute in Berlin. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover und arbeitete danach an verschiedenen Bühnen in der Schweiz und Deutschland. Seit Ende der 1990er Jahre wirkt sie in zahlreichen Episoden-Haupt- und Nebenrollen in TV-Reihen wie „Tatort“, „Polizeiruf 110“, „Soko Leipzig“ oder „Die Kanzlei“ mit. 2005 spielte sie im ARD-Überraschungserfolg „Türkisch für Anfänger“ die Hauptrolle der Mutter Doris sowie auch im gleichnamigen Kinofilm, der 2012 über eine Million Zuschauer in die Kinos holte. 2008 war Anna in einer Hauptrolle in Bettina Woernles romantischer Komödie „Männer Lügen nicht“ zu sehen. Mit Didi Danquardt drehte sie u.a. sie das Beziehungsdrama „Offset“ und den Kinofilm „Bittere Kirschen“. 2015 war Anna in Friedemann Fromms Miniserie „Die Stadt und die Macht“ zu sehen sowie der Serie „Phönixsee“. 2017 werden die Fernsehfilme „Kein Herz für Inder“ auf dem Filmfest Hamburg Premiere feiern und die Episode „Schuld – Kinder“ nach der Vorlage von Ferdinand von Schirach ausgestrahlt.

Als Theaterschauspielerin wirkte Anna Stieblich nach ihrem festen Engagement am Stadttheater Luzern, unter der Intendanz von Peter Carp, in zahlreichen Theaterprojekten (u.a.“Der Gott des Gemetzels“ und „Rose Bernd“, Regie Frank Hoffmann) mit und spielte in vielen Performances im Offtheaterbereich (u.a. „wenig schwer“ von Philip Stemann). Zuletzt stand sie am Theater am Kurfürstendamm Berlin auf der Bühne. 2018 wird sie am Berliner Theaterdiscounter in der Performance „Das große Heft“ zu sehen sein.

 

www.anna-stieblich.de