Andreas Herzog | Anton Rubtsov | Emilia Schüle

»Die Toten von Marnow« und »Kudamm 63«

Andreas Herzog | Anton Rubtsov | Emilia Schüle

»Die Toten von Marnow« und »Kudamm 63«

Montag, September 6, 2021

»Die Toten von Marnow« (Regie Andreas Herzog, mit Anton Rubtsov) und »Kudamm 63« (mit Emilia Schüle) sind für den Deutschen Fernsehpreis 2021 nominiert.

Die Deutschen Fernsehpreise werden am 16. September im Rahmen einer großen Open-Air-Show im Kölner Tanzbrunnen bekannt gegeben.

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Andreas Herzog

Andreas Herzog begann seine Filmlaufbahn als Film Editor in der Werbung sowie für Regisseure wie Miguel Alexandre, Gabriel Barylli, Urs Egger u.a..
2007 gab er mit der Serie DEADLINE sein Regie-Debüt. Er prägte stilistisch TV-Reihen wie DER METZGER, TRAKEHNERBLUT, GEGEN DIE ANGST mit Nadja Uhl sowie den USEDOM-KRIMI mit Katrin Saß.
Weitere Erfolge bei Publikum und Kritik hatte er mit Filmen der Reihen TATORT und UNTER VERDACHT mit Senta Berger – darunter auch die Abschluß-Episode „Evas letzter Gang“.
Die Süddeutsche Zeitung schrieb dazu: „Was die Autoren mit Regisseur Andreas Herzog zum Finale entworfen haben, glänzt im deutschen Krimi-Allerlei wie ein Diamant.“
2021 wird sein ARD 4-Teiler DIE TOTEN VON MARNOW veröffentlicht, mit Petra Schmidt-Schaller, Sascha Gersak und Jörg Schüttauf in den Hauptrollen.


Emilia Schüle

Emilia Schüle wurde 1992 in Russland geboren und kam als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland. Ihr musisches Interesse war schon in der Kindheit groß und so begann sie im Alter von sieben Jahren mit Tanzunterricht in klassischem Ballett und Modern Dance.

Ihr Fernsehdebüt gab sie im vielfach ausgezeichneten GUTEN MORGEN, HERR GROTHE (2006, Regie: Lars Kraume). Ihre erste Kinohauptrolle spielte sie in FRECHE MÄDCHEN (2008, Regie: Ute Wieland). Ihr Talent und ihre Präsenz wurde von den Filmemachern schnell erkannt und so folgten ganz unterschiedliche Rollen, ob nun in Märchen wie ASCHENPUTTEL (2010, Regie Susanne Zanke), in Fantasy wie ISENHART (2011, Regie: Hansjörg Thurn), Musical wie ROCK IT (2010, Regie: Mike Marzuk), in Jugenddramen wie GANGS (2009, Regie: Rainer Matsutani), in Western, Sci-Fi oder der dramatischen Komödie BESSER ALS NIX (2014, Regie: Ute Wieland).

Den ganz großen Durchbruch hatte sie in einem Format, welches immer wieder die Besten der Besten anzieht: dem TATORT. In den beiden aufeinanderfolgenden Filmen WEGWERFMÄDCHEN und DAS GOLDENE BAND beeindruckte sie als junge Larissa, die sexuell missbraucht wurde.

2014 war ein sehr produktives Jahr für Emilia Schüle. Die Filme BESSER ALS NIX (2014, Regie: Ute Wieland), LENALOVE (2014, Regie: Florian Gaag), TOD DEN HIPPIES, ES LEBE DER PUNK (2014, Regie: Oskar Roehler) und BOY 7 (2014, Regie: Özgür Yildirim) entstanden bzw. starteten in den Kinos. Als Synchronsprecherin war sie auch in DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT im Kino zu erleben. 

Im Jahr 2015 arbeitete sie im Frühjahr und Sommer an zwei großen historischen Stoffen: BERLIN EINS und KU’DAMM 56. Weiterhin drehte sie mit David Kross den Kinofilm SIMPEL und mit Regisseur Stefan Kromer arbeitete sie an dem Kammerspiel PROFESSOR WALL IM BORDELL, ebenfalls für die große Leinwand. In 2016 hat sie u.a. in der ARD-Mini-Serie CHARITÉ, in dem Kinofilm JUGEND OHNE GOTT und in Anika Deckers Komödie HIGH SOCIETY mitgespielt.

In 2018 wurde TRAUMFABRIK abgedreht, in der sie die weiblichen Hauptrolle spielt. Eine Ost-West-Liebesgeschichte im Jahr 1961 in den Wirren rund um den Bau der „Mauer“ in der „Traumfabrik“ Babelsberg. Der TV-Film DIE VERGESSLICHKEIT DER EICHHÖRNCHEN und die große Kinoverfilmung von Hesses NARZISS UND GOLDMUND sind ihre jüngsten Arbeiten.