Paul Salisbury | Sabrina Amali | Hildegard Schroedter | Richard Sammel | Llewellyn Reichman | Rainer Reiners

Die Nominierungen für den Deutschen Fernsehpreis 2022

Dienstag, August 30, 2022

Die Nominierten für den 23. Deutschen Fernsehpreis 2022 stehen fest.

Beste Fernsehfilm
»Ein leben lang«
Buch: Paul Salisbury

Bester Mehrteiler
»The Billion Dollar Code«
mit Sabrina Amali

»Schneller als die Angst«
mit Hildegard Schroedter

Beste Drama-Serie:
»Faking Hitler«
mit Richard Sammel

Beste Comedy-Serie
»Deadlines«
mit Llewellyn Reichman

»Oh Hell«
mit Llewellyn Reichman und Rainer Reiners

Nacht der Kreativen: Dienstag, 13. September 2022, 00.45 Uhr im ZDF
TV- Gala: Mittwoch, 14. September 2022, 20.15 Uhr im ZDF



Paul Salisbury

Paul Salisbury wurde 1979 in Jena, Thüringen, als Sohn eines englischen Germanisten und einer deutschen Anglistin geboren. Nach Germanistikstudium in Leipzig und Filmstudium in New York, absolvierte er zwischen 2007 und 2010 seine Ausbildung zum Autor für Film und Fernsehen an der dffb. Seit 2010 ist Paul als freier Drehbuchautor für diverse Film- und Serienproduktionen tätig. Sein Drehbuch Atlas gewann den Emder Drehbuchpreis 2015 und war für den Deutschen Drehbuchpreis 2016 sowie den Deutschen Filmpreis 2019 nominiert.


Richard Sammel

Richard Sammel hat in zahlreichen internationalen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt, wo er u.a. mit Regisseuren wie Quentin Tarantino, Guillermo Del Toro, Roberto Begnini und Claude Lelouche zusammenarbeitete. 2009 brachte ihm seine unvergessliche Performance in Inglourious Basterds internationale Anerkennung. Außerdem wirkte er in Produktionen wie Les Misérables von Claude Lelouche, Das Leben ist schön von Roberto Begnini, Casino Royale von Martin Campbell, der Erfolgsserie The Strain von Guillermo Del Toro und Carlton Cuse und in der französischen Hit-Serie Un Village Français mit.

Richard Sammel studierte Schauspiel und Regie in Frankreich und arbeitete daraufhin mit Susan Strasberg und Francesca de Sapio in Rom. Richard lebt in Paris und Berlin.


Rainer Reiners

Rainer Reiners kam 1960 als jüngstes Kind auf einem kleinen Bauernhof in einem klitzekleinen Dorf in Schleswig-Holstein zur Welt, wo er seine Kindheit in unvorstellbarer Freiheit verbrachte. Mit 15 wurde er in die Pfalz zwangsumgesiedelt. Er wurde linksradikal, bekam lange Haare, lernte Gitarre spielen, schmiss die Schule und suchte sein Glück in so „proletarischen Berufen“ wie Bauarbeiter, Bergarbeiter oder Brauereifahrer.

Er fand es nicht. Nicht beruflich und auch sonst… So schrieb er unglückliche Liebeslieder und scheiterte knapp, zur deutschen Antwort auf Leonard Cohen zu werden. Dann wurde er Beleuchter. In dieser Eigenschaft lernte er das grandiose Einpersonenstück „Der Kontrabass“ von Patrick Süskind kennen.

1985 fing er an, Werbung an der HdK Berlin zu studieren, in der Hoffnung, dort zur deutschen Antwort auf Woody Allen heranzureifen. Daneben brachte er den „Kontrabass“ auf die Bühne und wechselte danach in eine Ausbildung zum Schauspieler an der Etage, Berlin, die er 1990 mit der Bühnenreifeprüfung abschloss.

Seitdem wirkte Rainer an diversen Theaterbühnen und an vielen erfolgreichen deutschen und internationalen Kinoproduktionen, Fernsehfilmen und -serien mit.