Lenn Kudrjawizki | Victoria Mayer | Antje Traue | Emilia Schüle | Nikolai Kinski | Michael Epp

»Berlin Station« Free TV Premiere

Montag, November 9, 2020

US Spionageserie »Berlin Station« läuft im Free TV. Lenn Kudrjawizki, Victoria Mayer, Antje Traue, Emilia Schüle, Nikolai Kinski und Michael Epp sind zu sehen.

ONE zeigt „Berlin Sation“ in 3 Staffeln mit insgesamt 29 Folgen ab Dienstag, den 10.11.2020, immer ab 22.00 Uhr in Doppelfolgen. In der ARD-Mediathek sind die Folgen auch im englischen Originalton abrufbar.

Regie: diverse
Casting Director: Simone Bär
Produktion: Third State, Harbor Men Pictures, Vanessa Productions, Anonymous Content, Paramount Television, Studio Babelsberg
Sender: Netflix, ARD ONE

Link zur ARD Mediathek hier.


Lenn Kudrjawizki

Lenn Kudrjawizki wuchs in Ost-Berlin auf, wo sein Vater eine Anstellung als Wissenschaftler hatte und seine Mutter als Dolmetscherin arbeitete. Er entdeckte das Violinenspiel und stand mit 6 Jahren mit dem Leningrader Staatsballett auf der Bühne. Lenn besuchte ein musisches Gymnasium, an dem er Schauspiel-, Gesangs- und Violinenunterricht bekam. In Dresden studierte er schließlich Violine. Als Teenager gab Lenn 1994 sein Fernsehdebüt in der Rolle des Wladimirs im Film KATRIN UND WLADIMIR. Seitdem war Lenn Teil von über 50 TV- und Kinoproduktionen, wie z. B. in JACK RYAN: SHADOW RECRUIT von Kenneth Branaghdem Oscar-prämierten Film DIE FÄLSCHER (Stefan Ruzowitzky) sowie in DIE PÄPSTIN unter der Regie von Sönke Wortmann. Seit 2016 ist Lenn in der Rolle des Kommissars festes Mitglied beim KROATIEN KRIMI der ARD. Er spielt zudem in der 6. Staffel der 2019 erscheinenden Erfolgsserie VIKINGS.

2007 gab Lenn sein Regiedebüt mit dem Kurzfilm TODAY IS MY DAY. Seine zweite Arbeit als Regisseur und Autor war THANK YOU MR. PRESIDENT (2009), mit der er sehr erfolgreich auf verschiedenen internationalen Festivals vertreten war und dafür den renommierten Murnaupreis erhielt. Für BUSINESS AS USUAL wurde er mit dem Amnesty International Human Rights Award ausgezeichnet.

Zusätzlich gründete er mit seiner Firma Legrain Productions das weltweit erste Co2-reduzierte Orchester „The Berlin Show Orchestra“. Mit seiner Aktion „Antritt mit Herz“ fuhr Lenn mit weiteren Kollegen von Deutschland aus mit dem Fahrrad ans Set nach Kroatien. Die Initiative kommt hilfsbedürftigen Kindern zu Gute und wird von nun an regelmäßig stattfinden.


Victoria Mayer

Die in Münster geborene Victoria Mayer verbrachte ihre Kindheit in Bremen und zog als 13-jährige mit ihrer Familie nach Marburg. Nach dem Abitur 1995 arbeitete sie zunächst als Regieassistentin beim Regionaltheater in Marburg, später dann in München und Salzburg. Sehr schnell wurde ihr klar, dass sie lieber auf der Bühne stehen wollte als hinter dem Regiepult. Deshalb begann sie ein Schauspielstudium an der Theaterakademie August Everding in München. Seit ihrem Abschluss in 2001 arbeitet Victoria erfolgreich als Theater- und Filmschauspielerin und ist in sowohl nationalen als auch internationalen Projekten präsent. So z. B. im Kinofilm HIN & WEG, dem Fernsehfilm WUNSCHKINDER (Regie: Emily Atef) sowie in einer der Hauptrollen im britischen Kinofilm GOOD FAVOUR unter der Regie der Sundance-Entdeckung Rebecca Dealy.


Antje Traue

Antje Traue, geboren 1981 in Mittweida, machte mit 14 in Schultheatergruppen erste Schritte in die Schauspielerei. Nach dem Umzug nach München übernahm sie dort mit 16 im Rahmen des International Munich Art Lab im Hip-Hop-Musical „West End Opera“ die Hauptrolle. Mit diesem Ensemble tourte sie vier Jahre lang durch Deutschland und Europa bis hin nach New York.

Ihre ersten internationalen Filmerfahrungen machte Antje Traue in Christian Alvarts Science-Fiction-Film „Pandorum“ (2009), der mit Dennis Quaid und Ben Foster im Studio Babelsberg gedreht wurde. Nachdem Renny Harlin sie für sein actionreiches Kriegsdrama „5 Days of War“ (2011) besetzte, hatte sie ihren internationalen Durchbruch mit der Rolle der Faora-Ul in Zack Snyders aufwändiger Superman-Verfilmung „Man of Steel“ (2013).

In Sergej Bodrovs Thriller „Seventh Son“ (2015) spielte sie an der Seite von Julianne Moore und Jeff Bridges. Weitere Rollen übernahm Antje Traue neben Helen Mirren in „Woman in Gold“ (Die Frau in Gold, 2014) unter der Regie von Simon Curtis und in dem mit dem Bernd-Burgemeister-Fernsehpreis ausgezeichneten Fernsehfilm „Der Fall Barschel“ (2014) unter Regie von Kilian Riedhof. Kevin Costner, Tommy Lee Jones, Gary Oldman und Ryan Reynolds waren ihre Partner in „Criminal“ („Das Jerico-Projekt: Im Kopf des Killers“, 2014).

2016 war Antje Traue mit ihrer Rolle der Hanna Zepter in Till Franzens Mini-TV-Serie „Weinberg“ sowie mit ihrem Auftritt in Marvin Krens „Mordkommission Berlin 1“ in der Kategorie Beste Schauspielerin für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Im gleichen Jahr drehte sie neben Til Schweiger, Matthias Schweighöfer, Jan Josef Liefers und Bully Herbig in Wolfgang Petersens Komödie „Vier gegen die Bank“.

Anfang 2017 kam Robert Thalheims Komödie „Kundschafter des Friedens“ mit Jürgen Prochnow und Henry Hübchen in die Kinos, wie auch Sam Garbarskis Kinofilm „Auf Wiedersehen Deutschland“, in dem sie an der Seite von Moritz Bleibtreu die weibliche Hauptrolle spielte. Zuletzt wirkte Traue in den internationalen TV-Serien „Berlin Station“ und „Dark“, sowie in der Miniserie „Tempel“ unter Regie von Philipp Leinemann mit. Nun ist sie in der Hauptrolle der deutschen Fernsehserie „Dead End“ (Regie: Christopher Schier) zu sehen.


Emilia Schüle

Emilia Schüle wurde 1992 in Russland geboren und kam als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland. Ihr musisches Interesse war schon in der Kindheit groß und so begann sie im Alter von sieben Jahren mit Tanzunterricht in klassischem Ballett und Modern Dance.

Ihr Fernsehdebüt gab sie im vielfach ausgezeichneten GUTEN MORGEN, HERR GROTHE (2006, Regie: Lars Kraume). Ihre erste Kinohauptrolle spielte sie in FRECHE MÄDCHEN (2008, Regie: Ute Wieland). Ihr Talent und ihre Präsenz wurde von den Filmemachern schnell erkannt und so folgten ganz unterschiedliche Rollen, ob nun in Märchen wie ASCHENPUTTEL (2010, Regie Susanne Zanke), in Fantasy wie ISENHART (2011, Regie: Hansjörg Thurn), Musical wie ROCK IT (2010, Regie: Mike Marzuk), in Jugenddramen wie GANGS (2009, Regie: Rainer Matsutani), in Western, Sci-Fi oder der dramatischen Komödie BESSER ALS NIX (2014, Regie: Ute Wieland).

Den ganz großen Durchbruch hatte sie in einem Format, welches immer wieder die Besten der Besten anzieht: dem TATORT. In den beiden aufeinanderfolgenden Filmen WEGWERFMÄDCHEN und DAS GOLDENE BAND beeindruckte sie als junge Larissa, die sexuell missbraucht wurde.

2014 war ein sehr produktives Jahr für Emilia Schüle. Die Filme BESSER ALS NIX (2014, Regie: Ute Wieland), LENALOVE (2014, Regie: Florian Gaag), TOD DEN HIPPIES, ES LEBE DER PUNK (2014, Regie: Oskar Roehler) und BOY 7 (2014, Regie: Özgür Yildirim) entstanden bzw. starteten in den Kinos. Als Synchronsprecherin war sie auch in DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT im Kino zu erleben. 

Im Jahr 2015 arbeitete sie im Frühjahr und Sommer an zwei großen historischen Stoffen: BERLIN EINS und KU’DAMM 56. Weiterhin drehte sie mit David Kross den Kinofilm SIMPEL und mit Regisseur Stefan Kromer arbeitete sie an dem Kammerspiel PROFESSOR WALL IM BORDELL, ebenfalls für die große Leinwand. In 2016 hat sie u.a. in der ARD-Mini-Serie CHARITÉ, in dem Kinofilm JUGEND OHNE GOTT und in Anika Deckers Komödie HIGH SOCIETY mitgespielt.

In 2018 wurde TRAUMFABRIK abgedreht, in der sie die weiblichen Hauptrolle spielt. Eine Ost-West-Liebesgeschichte im Jahr 1961 in den Wirren rund um den Bau der „Mauer“ in der „Traumfabrik“ Babelsberg. Der TV-Film DIE VERGESSLICHKEIT DER EICHHÖRNCHEN und die große Kinoverfilmung von Hesses NARZISS UND GOLDMUND sind ihre jüngsten Arbeiten.


Nikolai Kinski

Nikolai Kinski, in Paris geboren und in den USA aufgewachsen, kam bereits als Elfjähriger mit der Schauspielerei in Berührung, als er 1987 in Klaus Kinskis letztem Film „Paganini“ mitwirkte. 1994 zog Nikolai nach Los Angeles, um Schauspiel an der UCLA zu studieren. Nach seinem Abschluss spielte er in einigen amerikanischen independent Filmen (u.A. „Tortilla Soup – Die Würze des Lebens“) und in Theater-Produktionen in New York City, wo er in der Rolle des Nosferatu debütierte.

2004 zog Kinski nach Berlin und lernte Deutsch. In der Folgezeit wirkte er sowohl in deutschen Fernsehproduktionen („Krupp“, „SOKO“, „Der Mordanschlag“, etc) als auch in internationalen Kinofilmen mit. Darunter sind der Science-Fiction-Film Æon Flux (2005) mit Oscar-Preisträgerin Charlize Theron, Hay Harleys „Fay Grim“ (2006), der Spielfilm „Die zwei Leben des Daniel Shore“ (2009), sowie das französische Filmdrama „Yves Saint Laurent“ (2014) in dem er die Rolle des Karl Lagerfeld übernahm.

Für seine Rolle in Raoul Ruizs „Klimt“, in dem er an der Seite von John Malkovich den Künstler Egon Schiele verkörperte, wurde er 2006 mit dem österreichischen Filmpreis „Romy“ ausgezeichnet.

Kinski wirkte weiterhin in einigen Theaterprojekten in Deutschland mit. So war er im Schauspielhaus Bochum in Schnitzlers „The Lonely Way“ und Pirondellos „Naked“ unter der Regie von Theaterlegende Peter Zadek zu sehen.

2018 drehte Kinski für Netflix die Filmbiographie „Gore“ in der Rolle des Rudolf Nureyev, den Episodenfilm „Berlin, I love you“ und die Ost-West-Liebesgeschichte „Traumfabrik“. Aktuell ist er außerdem in durchgehenden Rollen in der dritten Staffel der internationalen Serie „Berlin Station“ und in der deutschen Serie „Dead End“ auf ZDFneo zu sehen.


Michael Epp

Michael Epp ist in Konstanz geboren und wuchs – dank seiner Mutter – bilingual auf. Mit 17 Jahren ging er nach Amerika und studierte in New York Schauspiel am HB Studio bei Austin Pendleton.
Heute lebt Michael in Berlin und London. 2015 castete Brady Corbet ihn für deinen Debütfilm „Childhood of a Leader, in dem er neben Robert Pattinson and Liam Cunningham spielte. The Film gewann Preise als „Best Regisseur“ und „Bester Film“ beim Internationalen Filmfest in Venedig. Danach spielte Michael seine erste Ensemble-Hauptrolle in „Valkyrie“, produziert von Sony Pictures, unter der Regie von Claudio Fäh. Zuletzt war er im Kinofilm „Unlocked“, unter der Regie von Michael Apted, mit Orlando Bloom, John Malkovich, Michael Douglas and Noomie Rapace zu sehen. In Deutschland stand er in Produktionen wie in der ARD-Miniserie „Weissensee“, „SOKO Stuttgart“ oder „Wir sind die Flut“ vor der Kamera.

www.michaelepp.info