Gregory Kirchhoff | Richard Sammel | Alex Brendemühl | Robert Besta

53. Internationale Hofer Filmtage

Mittwoch, Oktober 16, 2019

Wir freuen uns, dass folgende Klienten mit ihren Filmen auf dem 53. Internationale Hofer Filmtage vertreten sind:

GREGORY KIRCHHOFF (Regie) und RICHARD SAMMEL
»Baumbacher Syndrome« – Eröffnungsfilm
Di. 22.Oktober

ALEX BRENDEMÜHL
»Der Taucher«
Do. 24. Oktober

ROBERT BESTA
»Nicht dein Mädchen«
Do. 24. Oktober

Mehr Infos zum Festival hier.


Gregory Kirchhoff

Gregory Kirchhoff debütierte 2016 – 23 jährig – mit seinem mittellangen Film »Dusky Paradise« und gewann u.a. auf dem Raindance Filmfestival in der Kategorie Best debut feature. Er inszenierte »Ostfriesisch für Anfänger« mit Dieter Hallervorden und ist gerade in den Vorbereitungen zu seinem ersten englisch-sprachigen Langfilm.

Mit seiner Firmenpartnerin gründete er die Produktionsfirma KIMOTION PICTURES.


Richard Sammel

Richard Sammel ist ein Schauspieler mit einer immensen Bandbreite und internationalem Ansehen. Er spricht fließend Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch. Richard hat in über vierzig Filmen und mehr als 25 internationalen Fernsehproduktionen mitgewirkt, wo er u.a. mit Regisseuren wie Quentin Tarantino , Guillermo Del Toro, Roberto Begnini und Claude Lelouche zusammenarbeitete. 2009 brachte ihm seine unvergessliche Performance in Inglourious Basterds internationale Anerkennung. Außerdem wirkte er mit in Produktionen wie Les Misérables von Claude Lelouche, Das Leben ist schön von Roberto Begnini, Casino Royale von Martin Campbell, der Erfolgsserie The Strain vonGuillermo Del Toro und Carlton Cuse und in der französischen Hit-Serie Un Village Français.

Richard Sammel wurde in Heidelberg geboren. Zunächst studierte er Musik und Schauspiel in Hildesheim, dann Schauspiel und Regie in Aix en Provence und arbeitete daraufhin mit Susan Strasberg und Francesca de Sapio in Rom. Ab 1983 arbeitete er vor allem in Frankreich, wo er mit seiner Darstellung in Catch (Compagnie Nelson Dumont) 1987 seinen Durchbruch feierte. Er spielt, tanzt und führt Regie auf den unterschiedlichsten Bühnen Europas. Richard lebt in Paris und Berlin.


Alex Brendemühl

Alex Brendemühl ist ein in Barcelona geborener Film- und Theaterschauspieler. Sein Vater ist Deutscher, seine Mutter Katalanin. Er studierte am Institut del Teatre in Barcelona, wo er auch 1993 seinen Abschluss in Schauspielerei machte. Er beherrscht fünf Sprachen – Katalanisch, Spanisch und Deutsch sind seine Muttersprachen, Französisch und Englisch spricht er fließend. Außerdem ist er ein begabter Musiker, der verschiedene Instrumente wie das Fagott oder Saxophon spielt. Seine erste Hauptrolle hatte er im Kinofilm Un banco en el parque (Agustí Vila, 1998).

Einen Drehpunkt in seinem Leben stellt Las horas del día (Jaime Rosales, 2002) dar. Der Film gewann den Fibresci Prize im Rahmen der Quinzaine des Réalisateurs, Cannes und ebnete Alex Brendemühl den Weg zu wichtigen Rollen in En la Ciudad (Cesc Gay, 2002), Inconscientes (Joaquín Oristrell, 2004) und Remake (Roger Gual, 2005).

Er ist außerdem Co-Autor des Films Yo (Rafa Cortes, 2007), der den Revelation of the Year Award in der 46. Semaine de la Critique in Cannes gewonnen hat.

Sowohl für seine Rolle in Yo als auch für seine Arbeit in 53 días de invierno (Judith Colell) und El silencio antes de Bach (Pere Portabella) bekam er 2008 den Best Actor Award (Premio Sant Jordi). Der Erfolg von Yo brachte ihn dazu, seinen ersten Kurzfilm Worstward Ho zu drehen, welcher für die 62. Filmfestspiele von Cannes ausgewählt wurde.

Während der letzten Jahre war er Teil der Besetzung von vielen internationalen Produktionen: z. B. in Argentinien, Frankreich und Deutschland. In Argentinien spielte er Josef Mengele in Wakolda – The German Doctor (Lucia Puenzo) und Franz Jalics in Il Papa della Gente (Daniele Luchetti). In Frankreich spielte er die Hauptrollen in Le Sanctuaire (Olivier Masset-Depasse) und in Parisiennes (Slony Sow). In Deutschland wurden die zwei Filme Rewind (Johannes Sievert) und Wann Endlich Küsst du Mich (Julia Ziesche) mit ihm veröffentlicht.

In Frankreich wurden mit ihm die Filme Mal de Pierres (Nicole Garcia) mit den Co-Darstellern Marion Cotillard und Louis Garrel und Django Melodies (Etienne Comar), ein Biopic des Jazz-Musikers Django Reinhard, gezeigt.

Auch bei Transit von Christian Petzold, der im Wettbewerb der Berlinale lief, hat Alex Brendemühl mitgewirkt. 2018 konnte er mit La Prière (Cédric Kahn) und Petra (Jaime Rosales) weitere Erfolge feiern.

www.alexbrendemuhl.com


Robert Besta

2001 beginnt Robert sein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin, dass er 2005 mit Diplom abschließt. Bereits während seiner Studienzeit arbeitet er am Deutschen Theater Berlin mit Dimiter Gotscheff und Christian Weise, am Maxim Gorki Theater sowie am HAU.
Von 2005 bis 2014 spielt er als festes Ensemblemitglied und Protagonist am Badischen Staatstheater Karlsruhe. 2007 erhält er dort den „Goldenen Fächer“ als bester Nachwuchsschauspieler.
Robert ist in unterschiedlichen Film- und Fernsehrollen zu sehen, wie z.B in Platonow“ (HR), „Polizeiruf Kreise“, „Tatort Goldbach“, „Lulu“, „Die Holzbaronin“, „Göttliche Funken“, „Die Wallensteins, „Nach der Wahrheit (HR) u.a. Daneben ist er in zahlreichen Hörspielen und Features des SWR und des Deutschlandradios sowie in Synchron Produktionen von Arte zu hören. Er spricht fließend Polnisch (Muttersprache) und Englisch. Robert spielt Geige und ist Sänger in einer Band.

www.robertbesta.com