Max Gleschinski | Lucas Thiem | Jane Chirwa | Toks Körner | Eren M. Güvercin | Emilia Schüle | Halima Ilter

44. Filmfestival Max Ophüls Preis (23. – 29. Januar 2023)

Dienstag, Januar 24, 2023

Wir freuen uns, dass folgende Klient*innen mit ihren Filmen auf dem 44. Filmfestival Max Ophüls Preis (23. – 29. Januar 2023) vertreten sind:

Max Gleischinski (Regie) und Lucas Thiem (Dramaturg)
»Alaska« (Uraufführung)

Wettbewerb Spielfilm

Jane Chirwa
»Homeshoppers Paradise« 
(Co-Autor Toks Körner)
Regie: Nancy Mac Granaky-Quaye

Eren M. Güvercin
»The Age of Innocence«
Regie: Maximilian Bungarten

In der Jury sind dieses Jahr
Emilia Schüle (Wettbewerb Spielfilm)
und Halima Ilter (Wettbewerb Kurzfilm/Mittelanger Film)
 

Mehr Infos hier: https://ffmop.de/


Max Gleschinski

Max Gleschinski wird 1993 in Rostock geboren. Neben dem Studium in Philosophie und Anglistik beginnt er 2014 mit seiner Arbeit als freiberuflicher Filmemacher. Nach diversen Kurzfilmen und Musikvideos produziert er mit seinem Kameramann Jean- Pierre Meyer-Gehrke das gemeinsame Spielfilmdebüt KAHLSCHLAG, das 2018 auf den Hofer Filmtagen Premiere feiert und dort den Förderpreis Neues Deutsches Kino gewinnt. Nach erfolgreicher Festivaltour ist KAHLSCHLAG im März 2020 deutschlandweit in die Kinos (UCM ONE) gekommen. Sein zweiter Kinofilm ALASKA erhält 2021 eine Lola- Nominierung für das beste unverfilmte Drehbuch (Deutscher Drehbuchpreis) und befindet sich derzeit in der Postproduktion (ZDF – Kleines Fernsehspiel / Wood Water Films). Währenddessen ist Max’ dritter’ Kinospielfilm BAHRI bereits in der Finanzierungphase. Neben der Produktion von Spiel- und Dokumentarfilmen leitet Max ein Stoffentwicklungslabor in Mecklenburg-Vorpommern.


Lucas Thiem

Lucas Thiem wurde 1991 im mecklenburgischen Neustrelitz geboren und studierte von 2015 bis 2020 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Häufig zwischen den Rollen als Autor, Regisseur, Creative Producer und Showrunner wechselnd, liefen Serien, Kurz- und Langfilme mit seiner Beteiligung erfolgreich auf Festivals (‚Warsaw Capturing Freedom‘-Juryaward 2018, ’Fünf Seen Filmfestival‘-Publikumspreis 2018, Max-Ophüls-Preis 2019, Landshut 2019, Wendland Shorts 2019, HollyWebFest LA 2019, Buenos Aires Webfest 2019, Marseille Web Fest 2019, Bilbao Seriesland 2019, Hofer Filmtage 2020, Achtung Berlin 2021, Interfilm 2021 u.v.m.). Sein Dokumentarfilm „Nicht hier um zu kritisieren“ über ein Abgrund stehendes Theater feierte 2019 Premiere auf dem Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern.
Neben dem Studium an der DFFB stellte Lucas mit einigen der größten Influencer*innen Deutschlands wie LeFloid, den SpaceFrogs, RobBubble, David Hain und PietSmiet Produktplatzierungen für u.a. SKY, Ubisoft, Lego und Universal Pictures her, arbeitete für die Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ der Internationalen Filmfestspiele Berlin, betreute im Rahmen des Projekts „Klappe gegen Rassismus“ Filmworkshops und war als Moderator und Juror diverser Festivals für Kinder und Jugendliche tätig.
Zuletzt erschien Lucas‘ 10-teilige Heist-Hörspielserie „Enter Europa“ mit u.a. Maryam Zaree, Burghart Klaußner, Katharina Thalbach, Mark Waschke, Joel Basman, Philip Froissant, Tua El-Fawwal, Tom Schilling und Dela Dabulamanzi.


Toks Körner

Toks Körner wurde als Sohn einer ostdeutschen Studentin und eines nigerianischen Arztes in Ost-Berlin geboren. Er hat zwar Migrationshintergrund, doch seine Migration beläuft sich einzig und allein auf die Übersiedlung von der DDR in den Westen. Toks studierte zunächst Schauspiel in Essen und New York. Hier wurde der Grundstein für sein Verständnis vom „Storytelling“ gelegt. Toks fand über das Spielen den Weg zum Schreiben. Zwischen 2011 und 2015 studierte er Drehbuch an der Deutschen Film-und Fernsehakademie Berlin (dffb) und ist seither als Drehbuchautor tätig. Noch heute bilden seine schauspielerischen Erfahrungen eine wichtige Basis in seiner Arbeit als Autor und Script Consultant.

Sein Debütfilm „Borga“, den er zusammen mit dem Regisseur und Autor York-Fabian Raabe schrieb, erhielt mehrere nationale und internationale Preise, darunter den Max-Ophüls-Preis in vier Kategorien und den African Movie Academy Award für das beste Drehbuch.

Toks ist Mitglied in der Deutschen Filmakademie und organisiert dort den Brain Room“, eine interne Veranstaltung für Akademie-Mitglieder um über Filmstoffe und Ideen zu sprechen. Seit 2021 ist er Jurymitglied der Sektion ‚Drehbuch‘ beim First Steps Award. 


Emilia Schüle

Emilia Schüle wurde 1992 in Russland geboren und kam als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland. Ihr musisches Interesse war schon in der Kindheit groß und so begann sie im Alter von sieben Jahren mit Tanzunterricht in klassischem Ballett und Modern Dance.

Ihr Fernsehdebüt gab sie im vielfach ausgezeichneten GUTEN MORGEN, HERR GROTHE (2006, Regie: Lars Kraume). Ihre erste Kinohauptrolle spielte sie in FRECHE MÄDCHEN (2008, Regie: Ute Wieland). Ihr Talent und ihre Präsenz wurde von den Filmemachern schnell erkannt und so folgten ganz unterschiedliche Rollen, ob nun in Märchen wie ASCHENPUTTEL (2010, Regie Susanne Zanke), in Fantasy wie ISENHART (2011, Regie: Hansjörg Thurn), Musical wie ROCK IT (2010, Regie: Mike Marzuk), in Jugenddramen wie GANGS (2009, Regie: Rainer Matsutani), in Western, Sci-Fi oder der dramatischen Komödie BESSER ALS NIX (2014, Regie: Ute Wieland).

Den ganz großen Durchbruch hatte sie in einem Format, welches immer wieder die Besten der Besten anzieht: dem TATORT. In den beiden aufeinanderfolgenden Filmen WEGWERFMÄDCHEN und DAS GOLDENE BAND beeindruckte sie als junge Larissa, die sexuell missbraucht wurde.

2014 war ein sehr produktives Jahr für Emilia Schüle. Die Filme BESSER ALS NIX (2014, Regie: Ute Wieland), LENALOVE (2014, Regie: Florian Gaag), TOD DEN HIPPIES, ES LEBE DER PUNK (2014, Regie: Oskar Roehler) und BOY 7 (2014, Regie: Özgür Yildirim) entstanden bzw. starteten in den Kinos. Als Synchronsprecherin war sie auch in DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT im Kino zu erleben. 

Im Jahr 2015 arbeitete sie im Frühjahr und Sommer an zwei großen historischen Stoffen: BERLIN EINS und KU’DAMM 56. Weiterhin drehte sie mit David Kross den Kinofilm SIMPEL und mit Regisseur Stefan Kromer arbeitete sie an dem Kammerspiel PROFESSOR WALL IM BORDELL, ebenfalls für die große Leinwand. In 2016 hat sie u.a. in der ARD-Mini-Serie CHARITÉ, in dem Kinofilm JUGEND OHNE GOTT und in Anika Deckers Komödie HIGH SOCIETY mitgespielt.

In 2018 wurde TRAUMFABRIK abgedreht, in der sie die weiblichen Hauptrolle spielt. Eine Ost-West-Liebesgeschichte im Jahr 1961 in den Wirren rund um den Bau der „Mauer“ in der „Traumfabrik“ Babelsberg. Der TV-Film DIE VERGESSLICHKEIT DER EICHHÖRNCHEN und die große Kinoverfilmung von Hesses NARZISS UND GOLDMUND sind ihre jüngsten Arbeiten.