Katharina Nesytowa | Gregory Kirchhoff | Richard Sammel | Tom Keune | Halima Ilter | Neelesha Barthel

41. FILMFESTIVAL MAX OPHÜLS PREIS

Dienstag, Januar 14, 2020

Wir freuen uns, dass folgende Klienten mit ihren Filmen auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis 2020 vertreten sind:

KATHARINA NESYTOWA
»Julia muss sterben«
Premiere: Dienstag, 21. Januar

GREGORY KIRCHHOFF (Regie) und RICHARD SAMMEL
»Baumbacher Syndrome«
Dienstag, 21. Januar

TOM KEUNE
»Haverie Petite«
Premiere: Mittwoch, 22. Januar

HALIMA ILTER
»Jiyan«
Dt. Premiere: Do 23. Januar

HILDEGARD SCHROEDTER
»Stillstehen«
Samstag, 25. Januar

JANE CHIRWA und NEELESHA BARTHEL sind in die Jury.


Katharina Nesytowa

Katharina Nesytowa absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Hochschule in Hannover. Kurz nach ihrem Diplom drehte sie mit Dominik Graf IM ANGESICHT DES VERBRECHENS (2008/2009) und gewann den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Ensemble“. Es folgten diverse Episodenhauptrollen. 2012 lief VERSTECKEN/DETOWTSCHINA (Regie: Maxim Kuphal-Potapenko) mit Katharina auf dem Max-Ophüls-Festival und war für den New Faces Award nominiert. Von 2013-2017 spielte Katharina Nesytowa die Malina in der Krimireihe ZORN, nach dem Bestseller-Romanen der ZornReihe des Autors Stephan Ludwig. In der ARD Serie DIE JUNGEN ÄRZTE ist Katharina seit 2014 im Hauptcast-Ensemble.
2019 konnten man sie im Thriller EIN VERHÄNGNISVOLLER PLAN an der Seite von Benjamin Sadler und 2020 – anlässlich des 70. Geburtstages von Iris Berben – in NICHT TOT ZU KRIEGEN sehen. In der vom ZDF ko-produzierten internationalen Spionage-Serie HAMILTON spielt Katharina eine durchgehende Rolle. Trotz Corona-bedingter Pause stand Katharina 2020 für die Fernsehfilme «Schneewittchen am See», «Die Luft, die wir atmen» sowie für zwei Krimiserien vor der Kamera. Als Kommissarin Tanja Wilken wird sie ab sofort in der Hauptrolle der neuen ZDF-Krimireihe BREISGAU ermitteln. Die Dreharbeiten für die Pilotfolge fanden noch bis Anfang November 2020 in Freiburg, München und Umgebung statt.


Gregory Kirchhoff

Gregory Kirchhoff wurde am 18. Juni 1992 in Hamburg geboren. Nach einem mehrjährigen Auslandsaufenthalt mit Studienaufenthalten in England und Spanien kehrte Gregory Kirchhoff nach Deutschland zurück, wo er sein Spielfilmdebüt Dusky Paradise (2016) schrieb und inszenierte, das für zahlreiche internationale Preise nominiert wurde, darunter den Discovery Award des Raindance Film Festival. Im Alter von 23 Jahren erhielt er den Regieauftrag für seinen zweiten Spielfilm, die deutsche Komödie Ostfriesisch für Anfänger, die vom Verleih Universum Film bundesweit in die Kinos gebracht wurde. Sein dritter Film Baumbacher Syndrome mit Tobias Moretti und Elit İşcan in den Hauptrollen eröffnete die 53. Hofer Filmtage, gewann den Preis für den besten Film beim Snowdance Festival und lief international auf den renommierten Filmfestivals in Shanghai und Istanbul. Der Film wurde 2021 auf Netflix und HBO veröffentlicht. Im Alter von 29 Jahren gab er sein TV-Debut mit einer Folge des Dresdner Tatorts, die 2022 ausgestrahlt wird. 


Richard Sammel

Richard Sammel hat in zahlreichen internationalen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt, wo er u.a. mit Regisseuren wie Quentin Tarantino, Guillermo Del Toro, Roberto Begnini und Claude Lelouche zusammenarbeitete. 2009 brachte ihm seine unvergessliche Performance in Inglourious Basterds internationale Anerkennung. Außerdem wirkte er in Produktionen wie Les Misérables von Claude Lelouche, Das Leben ist schön von Roberto Begnini, Casino Royale von Martin Campbell, der Erfolgsserie The Strain von Guillermo Del Toro und Carlton Cuse und in der französischen Hit-Serie Un Village Français mit.

Richard Sammel studierte Schauspiel und Regie in Frankreich und arbeitete daraufhin mit Susan Strasberg und Francesca de Sapio in Rom. Richard lebt in Paris und Berlin.


Tom Keune

Tom Keune, geboren 1975 in Aachen, absolvierte, nach Abitur und Zivildienst in einer heilpädagogischen Einrichtung, von 1996 bis 2000 eine Ausbildung zum Schauspieler an der Schule für Schauspiel Kiel.

In Festengagements an diversen Stadttheatern spielte er von 2000 bis 2011 viele Hauptrollen, wie z. B. den Romeo in „Romeo und Julia“, Paul Werner in „Minna von Barnhelm“ oder Wanja in „Onkel Wanja“.

Seit Sommer 2011 lebt er als freier Schauspieler in Berlin. Hier arbeitet er format- und senderübergreifend als Film- und Fernsehschauspieler. Der Film „Am Ende der Wald“, in dem Keune die Hauptrolle des Armin spielt, wurde 2017 mit einem Student Academy Award in der Kategorie Foreign Narrative in Los Angeles ausgezeichnet. Tom spielt seit 2016 in einer durchgehenden Rolle in „Die Eifelpraxis“, 2018 war er Teil vom „Polizeiruf Magdeburg – Mörderische Dorfgemeinde“ (Philipp Leinemann) und in einer Hauptrolle in „Der Prag-Krimi – Die Wasserleiche“ zu sehen.

www.tomkeune.com


Neelesha Barthel

Neelesha Barthel ist eine deutsch-indische Berliner Regisseurin und Autorin. Ihre ersten filmischen Schritte gipfelten in dem abendfüllenden Dokumentarfilm „Bling Bling“ (2001) über HipHop Artists in Los Angeles. Anschließend realisierte sie den Familien-Trennungs-Dokumentarfilm „Fifty Fifty“ (2002) für das „ZDF Kleines Fernsehspiel“. 2002 nahm Neelesha das Regiestudium an der Filmhochschule HFF „Konrad Wolf“ Potsdam auf. Ihr Kinodebut, die Kreuzbeger Culture-Clash Komödie „Marry Me!“ (2015), realisierte sie als Autorin und Regisseurin. Seitdem arbeitet sie für unterschiedliche TV Fernsehfilme und Serien und entwickelt weiter eigene Stoffe. Zuletzt führte sie Regie bei dem Tatort „Verborgen“, der 2022 auf dem Filmfest Emden läuft und im Frühjahr 2023 seinen Sendetermin haben wird.