Alex Brendemühl | Mark Ivanir | Anne Weinknecht | Henrike von Kuick | Rainer Reiners

Spielkinder auf der Berlinale

Montag, Februar 12th, 2018

Alex Brendemühl und Mark Ivanir im Wettbewerb sowie Anne Weinknecht, Henrike von Kuick und Rainer Reiners mit Filmen in verschiedenen Sektionen.

ALEX BRENDEMÜHL in 

»La prière« (Wettbewerb)

So, 18.02. 16:00 im Berlinale Palast (E, D)

Mo, 19.02. 09:30 im Friedrichstadt-Palast (E, D)

Mo, 19.02. 12:15 im Haus der Berliner Festspiele (E, D)

Mo, 19.02. 18:00 im Friedrichstadt-Palast (E, D)

Mo, 19.02. 22:30 im International (E, D)

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»Transit« (Wettbewerb)

Sa, 17.02. 18:30 im Berlinale Palast (E, D)

So, 18.02. 12:00 im Haus der Berliner Festspiele (E, D)

So, 18.02. 15:00 Friedrichstadt-Palast (E, D)

Mi, 21.02. 18:30 im filmkunst 66 (E, D)

So, 25.02. 16:45 im Haus der Berliner Festspiele (E, D)

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MARK IVANIR in 

»7 Days in Entebbe« (außer Konkurrenz)

Mo, 19.02. 22:00 im Berlinale Palast (E, D)

Di, 20.02. 10:00 im Haus der Berliner Festspiele (E, D)

Di, 20.02. 15:00 im Friedrichstadt-Palast (E, D)

Di, 20.02. 18:30 im Haus der Berliner Festspiele (E, D)

ANNE WEINKNECHT in 

»Verlorene« (Perspektive deutsches Kino)

Mo, 19.02. 19:00 im CinemaxX 3 (E)

Di, 20.02. 12:30 Colosseum 1 (E)

Di, 20.02. 20:00 CinemaxX 1 (E)

HENRIKE VON KUICK in 

»Die defekte Katze« (Perspektive deutsches Kino)

So, 18.02. 19:00 im CinemaxX 3 (E, D)

Mo, 19.02. 12:30 im Colosseum 1 (E, D)

Mo, 19.02. 20:00 im CinemaxX 1 (E, D)

Di, 20.02. 21:30 im ACUDkino 1 (E, D)

 

RAINER REINERS in 

»Das schweigende Klassenzimmer« (Berlinale Special Gala)

Di, 20.02. 21:00 im Friedrichstadt-Palast (E)

Mi, 21.02. 09:30 im Haus der Berliner Festspiele (E)

Fr, 23.02. 21:30 im Kino Casablanca (E)

So, 25.02. 09:30 im Haus der Berliner Festspiele (E)


Alex Brendemühl

Alex Brendemühl is a film and stage actor born in Barcelona to a German father and a Catalan mother. He studied in the Institut del Teatre of Barcelona, where he achieved a Degree in Drama in 1993. He speaks five languages catalan, spanish and German (native) and fluent French and English. He is an accomplished musician who plays several instruments including the bassoon and the saxophon. His first leading role in a feature film was in Un banco en el parque (Agustí Vila, 1998).

Las horas del dia (Jaime Rosales, 2002) which obtained the Fipresci Prize in the Quinzaine des Réalisateurs, Cannes made a turning point in his career leading him to take up main roles in films such as En la Ciudad (Cesc Gay, 2002), Inconscientes (Joaquín Oristrell, 2004) and Remake (Roger Gual, 2005).
He is also the co scriptwriter of the film Yo (Rafa Cortes, 2007), winner of the Revelation of the Year Award in the 46th Semaine de la Critique, Cannes.

For his role in Yo, as well as his work in 53 días de invierno (Judith Colell) and El silencio antes the Bach (Pere Portabella) he obtained the Best Actor Award (Premio Sant Jordi) in 2008.  The success of Yo took him to direct his first shortfilm Worstward Ho, which was selected in the Official Selection of the 62th Cannes Film Festival.

During the last years he has been cast in films shooting in different countries: Argentina, France and Germany. In Argentina he has played Josef Mengele in Wakolda- The German Doctor (Lucia Puenzo) and Franz Jalics in Il Papa della Gente (Daniele Luchetti). In France he has played a leading role in Le Sanctuaire (Olivier Masset-Depasse) and in Parisiennes (Slony Sow). In Germany he has two films to be released this year Von Zeit Zu Zeit (Johannes Slevert) and Wann Endlich Küsst du Mich (Julia Ziesche).
In France he has released the film called Mal de Pierres (directed by Nicole Garcia) co- starring Marion Cotillard and Louis Garrel and Django Melodies (directed by Etienne Comar), a biopic of the jazz musician Django Reinhardt. Currently he is shooting the film Petra directed by Jaime Rosales, La Prière directed by Cédric Kahn and Transit directed by Christian Petzold..

 

www.alexbrendemuhl.com


Mark Ivanir

Mark Ivanir spielte seine erste bedeutende Rolle 1993 in Steven Spielbergs oscarprämierten Film SCHINDLERS LISTE. Zwei weitere Projekte  mit Spielberg folgten: THE TERMINAL und THE ADVENTURES OF TINTIN. 2006 brachte ihn eine Rolle in Robert de Niros Film THE GOOD SHEPHERD internationale Bekanntheit. Im gleichen Jahr dann traf er noch einmal auf de Niro, mit dem er diesmal in Barry Levinsons WHAT JUST HAPPEND zusammen vor der Kamera agierte. Viele Filme folgten. Seither spielte Mark unter anderem über 35 Guest-Star und Guest-Lead Rollen im US-Fernsehen.

Nach seiner Arbeit in Spielbergs SCHINDLERS LIST, zog Mark nach London, um dort bei Philippe Gaulier und den Schauspielern des Theater De Complicite zu studieren. Während dieser Zeit bekam er Rollen in THE MAN WHO CRIED (neben Johnny Depp) und SECRET AFFAIR, was ihn schließlich wieder nach Hollywood führte. Seit dem ist Mark in vielen Filmen in den USA, in Europa und in Israel aufgetreten. In Deutschland arbeitete er mit Dennis Gansel in THE FOURTH STATE und mit Dominik Graf für seine hoch angesehene Miniserie IM ANGESICHT DES VERBRECHENS. In Europa drehte er mit Fernando Meirelles den episodischen Kinofilm 360. Kürzlich spielte er neben Catherine Keener, Philipp Seymour Hoffman und Christopher Walken eine Ensemblehauptrolle in A LATE QUARTET.

Der vielsprachige Mark Ivanir lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Los Angeles.

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Anne Weinknecht

Annes Leidenschaft für das Schauspiel erwachte schon sehr früh während des Ballettunterrichts, den sie seit ihrem dritten Lebensjahr erhielt und wurde später, in einer Schul-Theatergruppe gefestigt. Hier debütierte sie als Schauspielerin und war auch an der Organisation für die Bühne und die Kostüme beteiligt. Die Anschaffung eines Videoplayers durch ihren Vater war jedoch das eigentliche Schlüsselerlebnis. Plötzlich wollte sie nur noch Filme sehen – so oft es ging! Ganze Nachmittage verbrachte sie begeistert mit „The Purple Rose of Cairo“ von Woody Allen, „A Chorus Line“ oder mit den Marx Brothers vor dem Bildschirm. Hier erlebte sie die schönsten Momente. Dennoch war sie immer getrieben von ihrer Leidenschaft zum Ballett, zum Theater, zum Klavier, zu Büchern, Pferden und Sprachen. Als Anne gleich nach ihrem Abitur an der Otto-Falckenberg Schauspielschule in München angenommen wird, fällt die Entscheidung: Das Kino soll es sein.

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Rainer Reiners

Rainer Reiners kam 1960 als jüngstes Kind auf einem kleinen Bauernhof in einem klitzekleinen Dorf in Schleswig-Holstein zur Welt, wo er seine Kindheit in unvorstellbarer Freiheit verbrachte. Mit 15 wurde er in die Pfalz zwangsumgesiedelt. Er wurde linksradikal, bekam lange Haare, lernte Gitarre spielen, schmiss die Schule und suchte sein Glück in so „proletarischen Berufen“ wie Bauarbeiter, Bergarbeiter oder Brauereifahrer.

Er fand es nicht. Nicht beruflich und auch sonst… So schrieb er unglückliche Liebeslieder und scheiterte knapp, zur deutschen Antwort auf Leonard Cohen zu werden. Dann wurde er Beleuchter. In dieser Eigenschaft lernte er das grandiose Einpersonenstück „Der Kontrabass“ von Patrick Süskind kennen.

1985 fing er an, Werbung an der HdK Berlin zu studieren, in der Hoffnung, dort zur deutschen Antwort auf Woody Allen heranzureifen. Daneben brachte er den „Kontrabass“ auf die Bühne und wechselte danach in eine Ausbildung zum Schauspieler an der Etage, Berlin, die er 1990 mit der Bühnenreifeprüfung abschloss.

Seitdem wirkte Rainer an diversen Theaterbühnen und an vielen erfolgreichen deutschen und internationalen Kinoproduktionen, Fernsehfilmen und -serien mit.