Emilia Schüle | Rainer Reiners | Arnel Taci | Hildegard Schroedter

Max-Ophüls-Preis 2018

Dienstag, Januar 16th, 2018

Emilia Schüle im Spielfilm-Wettbewerb mit »AXEL DER HELD« und Rainer Reiners im Mittellanger-Film-Wettbewerb mit »SIEBENPUNKT« sind auf dem Festival vertreten. Außerdem sind Arnel Taci in »EMMA UND DIE WUT« und Hildegard Schroedter in »DOWN DOWN DOWN« im Kurzfilm-Wettbewerb zu sehen.

 

»AXEL DER HELD«

Do 20:00 CS 3 / Fr 17:00 CS 1 / Fr 21:45 CS 3 / Sa 12:15 CS 5 / So 19:45 CS 3

»SIEBENPUNKT«

Mi 17:30 CS 2 | Do 18:00 CaZ 2 | Fr 16:30 CS 4 | So 20:00 8 ½

»EMMA UND DIE WUT«

Di 22:30 CS 2 | Mi 17:00 CS 1 | Do 14:00 CS 4 | Sa 16:00 CaZ 2

»DOWN DOWN DOWN«

Di 21:30 CS 4 | Mi 16:30 CS 4 | Do 10:00 CS 3 | Sa 20:30 CS 1


Emilia Schüle

Emilia Schüle wurde 1992 in Russland geboren und kam als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland. Ihr musisches Interesse war schon in der Kindheit groß und so begann sie im Alter von sieben Jahren mit Tanzunterricht in klassischem Ballett und Modern Dance.

Ihr Fernsehdebüt gab sie im vielfach ausgezeichneten GUTEN MORGEN, HERR GROTHE (2006, Regie: Lars Kraume). Ihre erste Kinohauptrolle spielte sie in FRECHE MÄDCHEN (2008, Regie: Ute Wieland). Ihr Talent und ihre Präsenz wurde von den Filmemachern schnell erkannt und so folgten ganz unterschiedliche Rollen, ob nun in Märchen wie ASCHENPUTTEL (2010, Regie Susanne Zanke), in Fantasy wie ISENHART (2011, Regie: Hansjörg Thurn), Musical wie ROCK IT (2010, Regie: Mike Marzuk), in Jugenddramen wie GANGS (2009, Regie: Rainer Matsutani), in Western, Scie-Fi oder der dramatischen Komödie BESSER ALS NIX (2014, Regie: Ute Wieland).

Den ganz großen Durchbruch hatte sie in einem Format, welches immer wieder die Besten der Besten anzieht: dem TATORT. In den beiden aufeinanderfolgenden Filmen WEGWERFMÄDCHEN und DAS GOLDENE BAND beeindruckte sie als junge Larissa, die sexuell missbraucht wurde.

2014 war ein sehr produktives Jahr für Emilia Schüle. Die Filme BESSER ALS NIX (2014, Regie: Ute Wieland), LENALOVE (2014, Regie: Florian Gaag), TOD DEN HIPPIES, ES LEBE DER PUNK (2014, Regie: Oskar Roehler) und BOY 7 (2014, Regie: Özgür Yildirim) entstanden bzw. starteten in den Kinos. Als Synchronsprecherin war sie auch in DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT im Kino zu erleben.

Im Jahr 2015 arbeitete sie im Frühjahr und Sommer an zwei großen historischen Stoffen. BERLIN EINS und KU’DAMM 56. Markus Gollers Kinofilm SIMPEL mit David Kross ist abgedreht und kommt im zweiten Halbjahr 2017 in die Kinos und mit Regisseur Stefan Kromer drehte sie das Kammerspiel PROFESSOR WALL IM BORDELL, ebenfalls für die große Leinwand. In 2016 hat sie u.a. im Event-Movie CHARITÉ für das Fernsehen und in den Kinofilmen JUGEND OHNE GOTT (Kinostart: 31. August 2017) und in Anika Deckers Komödie HIGH SOCIETY (Kinostart: 14. September 2017) gedreht.


Rainer Reiners

Rainer Reiners kam 1960 als jüngstes Kind auf einem kleinen Bauernhof in einem klitzekleinen Dorf in Schleswig-Holstein zur Welt, wo er seine Kindheit in unvorstellbarer Freiheit verbrachte. Mit 15 wurde er in die Pfalz zwangsumgesiedelt. Er wurde linksradikal, bekam lange Haare, lernte Gitarre spielen, schmiss die Schule und suchte sein Glück in so „proletarischen Berufen“ wie Bauarbeiter, Bergarbeiter oder Brauereifahrer.

Er fand es nicht. Nicht beruflich und auch sonst… So schrieb er unglückliche Liebeslieder und scheiterte knapp, zur deutschen Antwort auf Leonard Cohen zu werden. Dann wurde er Beleuchter. In dieser Eigenschaft lernte er das grandiose Einpersonenstück „Der Kontrabass“ von Patrick Süskind kennen.

1985 fing er an, Werbung an der HdK Berlin zu studieren, in der Hoffnung, dort zur deutschen Antwort auf Woody Allen heranzureifen. Daneben brachte er den „Kontrabass“ auf die Bühne und wechselte danach in eine Ausbildung zum Schauspieler an der Etage, Berlin, die er 1990 mit der Bühnenreifeprüfung abschloss.

Seitdem wirkte Rainer an diversen Theaterbühnen und an vielen erfolgreichen deutschen und internationalen Kinoproduktionen, Fernsehfilmen und -serien mit.