Emilia Schüle

Jupiter Award als „Beste Darstellerin National“

Emilia Schüle

Jupiter Award als „Beste Darstellerin National“

Montag, April 16th, 2018

Emilia Schüle hat den Publikumspreis Jupiter Award gewonnen. »In ‚Jugend ohne Gott‘ begeistert Emilia Schüle mit ihrer zugleich sinnlichen und geheimnisvollen Ausstrahlung«, sagt Cinema-Chefredakteur Philipp Schulze.

Weitere Preisträger: Als „Beste Darsteller International“ werden Gal Gadot (32, „Wonder Woman“) und Dwayne „The Rock“ Johnson (45, „Baywatch“) geehrt. Der Publikumsfilmpreis wird in diesem Jahr bereits zum 39. Mal verliehen.

Bereits vergangene Woche war bekanntgegeben worden, dass Anke Engelke (52) und Louis Hofmann (20) in der Kategorie „Beste TV-Darsteller National“ ausgezeichnet werden. Die „Beste TV-Serie National“ ist aus Sicht der Zuschauer „4 Blocks“.

Überreicht werden die Jupiter-Trophäen am 18. April in Berlin. Gevotet hatten Leser und Internetnutzer der Burda-Zeitschriften „Cinema“ und „TV Spielfilm„.


Emilia Schüle

Emilia Schüle wurde 1992 in Russland geboren und kam als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland. Ihr musisches Interesse war schon in der Kindheit groß und so begann sie im Alter von sieben Jahren mit Tanzunterricht in klassischem Ballett und Modern Dance.

Ihr Fernsehdebüt gab sie im vielfach ausgezeichneten GUTEN MORGEN, HERR GROTHE (2006, Regie: Lars Kraume). Ihre erste Kinohauptrolle spielte sie in FRECHE MÄDCHEN (2008, Regie: Ute Wieland). Ihr Talent und ihre Präsenz wurde von den Filmemachern schnell erkannt und so folgten ganz unterschiedliche Rollen, ob nun in Märchen wie ASCHENPUTTEL (2010, Regie Susanne Zanke), in Fantasy wie ISENHART (2011, Regie: Hansjörg Thurn), Musical wie ROCK IT (2010, Regie: Mike Marzuk), in Jugenddramen wie GANGS (2009, Regie: Rainer Matsutani), in Western, Scie-Fi oder der dramatischen Komödie BESSER ALS NIX (2014, Regie: Ute Wieland).

Den ganz großen Durchbruch hatte sie in einem Format, welches immer wieder die Besten der Besten anzieht: dem TATORT. In den beiden aufeinanderfolgenden Filmen WEGWERFMÄDCHEN und DAS GOLDENE BAND beeindruckte sie als junge Larissa, die sexuell missbraucht wurde.

2014 war ein sehr produktives Jahr für Emilia Schüle. Die Filme BESSER ALS NIX (2014, Regie: Ute Wieland), LENALOVE (2014, Regie: Florian Gaag), TOD DEN HIPPIES, ES LEBE DER PUNK (2014, Regie: Oskar Roehler) und BOY 7 (2014, Regie: Özgür Yildirim) entstanden bzw. starteten in den Kinos. Als Synchronsprecherin war sie auch in DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT im Kino zu erleben.

Im Jahr 2015 arbeitete sie im Frühjahr und Sommer an zwei großen historischen Stoffen. BERLIN EINS und KU’DAMM 56. Markus Gollers Kinofilm SIMPEL mit David Kross ist abgedreht und kommt im zweiten Halbjahr 2017 in die Kinos und mit Regisseur Stefan Kromer drehte sie das Kammerspiel PROFESSOR WALL IM BORDELL, ebenfalls für die große Leinwand. In 2016 hat sie u.a. im Event-Movie CHARITÉ für das Fernsehen und in den Kinofilmen JUGEND OHNE GOTT (Kinostart: 31. August 2017) und in Anika Deckers Komödie HIGH SOCIETY (Kinostart: 14. September 2017) gedreht.