Emilia Schüle | Isabella Bartdorff | Tijan Marei | Anton Rubtsov

Goldene Kamera am 22. Februar

Dienstag, Februar 6, 2018

Emilia Schüle ist in der Jury für die diesjährige GOLDENE KAMERA. Nominiert sind die Serien »DAS VERSCHWINDEN« mit Isabella Bartdorff, »4 Blocks« mit Tijan Marei und »DARK« mit Anton Rubtsov. Die Verleihung findet am 22. Februar in Hamburg statt und wird live im ZDF übertragen.

 

www.goldenekamera.de


Emilia Schüle

Emilia Schüle wurde 1992 in Russland geboren und kam als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland. Ihr musisches Interesse war schon in der Kindheit groß und so begann sie im Alter von sieben Jahren mit Tanzunterricht in klassischem Ballett und Modern Dance.

Ihr Fernsehdebüt gab sie im vielfach ausgezeichneten GUTEN MORGEN, HERR GROTHE (2006, Regie: Lars Kraume). Ihre erste Kinohauptrolle spielte sie in FRECHE MÄDCHEN (2008, Regie: Ute Wieland). Ihr Talent und ihre Präsenz wurde von den Filmemachern schnell erkannt und so folgten ganz unterschiedliche Rollen, ob nun in Märchen wie ASCHENPUTTEL (2010, Regie Susanne Zanke), in Fantasy wie ISENHART (2011, Regie: Hansjörg Thurn), Musical wie ROCK IT (2010, Regie: Mike Marzuk), in Jugenddramen wie GANGS (2009, Regie: Rainer Matsutani), in Western, Sci-Fi oder der dramatischen Komödie BESSER ALS NIX (2014, Regie: Ute Wieland).

Den ganz großen Durchbruch hatte sie in einem Format, welches immer wieder die Besten der Besten anzieht: dem TATORT. In den beiden aufeinanderfolgenden Filmen WEGWERFMÄDCHEN und DAS GOLDENE BAND beeindruckte sie als junge Larissa, die sexuell missbraucht wurde.

2014 war ein sehr produktives Jahr für Emilia Schüle. Die Filme BESSER ALS NIX (2014, Regie: Ute Wieland), LENALOVE (2014, Regie: Florian Gaag), TOD DEN HIPPIES, ES LEBE DER PUNK (2014, Regie: Oskar Roehler) und BOY 7 (2014, Regie: Özgür Yildirim) entstanden bzw. starteten in den Kinos. Als Synchronsprecherin war sie auch in DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT im Kino zu erleben. 

Im Jahr 2015 arbeitete sie im Frühjahr und Sommer an zwei großen historischen Stoffen: BERLIN EINS und KU’DAMM 56. Weiterhin drehte sie mit David Kross den Kinofilm SIMPEL und mit Regisseur Stefan Kromer arbeitete sie an dem Kammerspiel PROFESSOR WALL IM BORDELL, ebenfalls für die große Leinwand. In 2016 hat sie u.a. in der ARD-Mini-Serie CHARITÉ, in dem Kinofilm JUGEND OHNE GOTT und in Anika Deckers Komödie HIGH SOCIETY mitgespielt.

In 2018 wurde TRAUMFABRIK abgedreht, in der sie die weiblichen Hauptrolle spielt. Eine Ost-West-Liebesgeschichte im Jahr 1961 in den Wirren rund um den Bau der „Mauer“ in der „Traumfabrik“ Babelsberg. Der TV-Film DIE VERGESSLICHKEIT DER EICHHÖRNCHEN und die große Kinoverfilmung von Hesses NARZISS UND GOLDMUND sind ihre jüngsten Arbeiten.


Isabella Bartdorff

Die in Regensburg geborene Isabella Bartdorff wuchs in Bayern und Berlin auf. Schon früh zog es sie zum Theater: Kinderopernchor, Schultheater, Jugendclub… 1995-97 lernte sie bei Janina Szarek in Berlin und studierte nebenbei Englisch an der FU Berlin. Im Anschluss begann Isabella ein Schauspielstudium an der HfMdK Frankfurt am Main. Dem Diplom mit Auszeichnung folgte eine abwechslungsreiche Theaterkarriere: Schauspiel Frankfurt, Kampnagel Hamburg, Schauspiel Essen, Bonn, Köln, Darmstadt, Freiburg und immer mehr Arbeiten im Bereich Performance: u.a. mit Abramovic-Schülerin Julie Jaffrenou, den Gruppen OFF deluxe und subbotnik. Daneben drehte sie experimentelle Kunst- und Kurzfilme und ist zu einer beliebten Sprecherin bei Arte, dem SWR, HR und Deutschlandradio geworden.

Hans-Christian Schmid besetzte Isabella in einer durchgehenden Rolle 2016 in seiner Serie „Das Verschwinden“, neben Julia Jentsch und Godehard Giese. Hiernach drehte sie im direkten Anschluss den ersten Schwarzwald-Tatort, unter der Regie von Robert Thalheim. Beide Projekte werden im Herbst 2017 ausgestrahlt.


Tijan Marei

Tijan Marei fand bereits als Elfjährige zur Schauspielerei, nachdem Caster bei Bundesjugendspielen auf sie aufmerksam geworden sind und sie eine kleine Rolle an der Seite von Anna Loos in dem ZDF-Fernsehfilm „Das Echo der Schuld“ bekam. 2013 spielte sie eine kleine Nebenrolle in dem Thriller „Who Am I – Kein System ist sicher“. Anschließend wirkte sie in der Inga Lindström-Verfilmung „Die Kinder meiner Schwester“ mit.

Ihre erste Hauptrolle erhielt Marei 2017 in der ARD-Produktion „Ellas Baby“, unter der Regie von David Dietl. Für ihre Leistung wurde sie für den Hessischen Filmpreis als “Beste Schauspielerin” und für den „New Faces Award 2018“ nominiert. 2018 steht Tijan Marei für den englischen Kinofilm
„Six Minutes to Midnight“ (Regie: Andy Goddard) an der Seite von Judi Dench vor der Kamera, sowie in weiteren Hauptrollen, wie für Ngo The Chaus Regiedebüt „Schneewittchen“ und für die ARD-Produktion „Nachts baden“ an der Seite von Maria Furtwängler.